(Vent-Gas-Recovery-Anlagen) zerlegen in einem chemischen Prozess das in der Siliziumproduktion entstehende Gasgemisch in seine einzelnen Komponenten, um diese dann wieder in die Produktion zurückzuführen. Durch diese Wiederverwendung des Gases können die Produktions- und Energiekosten erheblich gesenkt und gleichzeitig ein bedeutender Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.
Aktiengesetz
Die Gesellschaft ordnet einen Auftrag ihrem Auftragsbestand zu, sobald der Vertrag von beiden Seiten gegengezeichnet wurde und die Vertragsrealisierung nach Einschätzung des Vorstands der Gesellschaft hinreichend wahrscheinlich ist. Dies erfordert zumeist die Leistung einer signifikanten Anzahlung und/oder die Eröffnung eines Akkreditivs durch den Vertragspartner.
Verhältnis zwischen dem Produktoutput und dem eingebrachtem Material, z. B. Anzahl der gefertigten Solarzellen zu den eingebrachten Wafern.
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Bezeichnung für große, oft internationale börsennotierte Unternehmen oder Kunden.
Die Abkürzung Capex steht für Capital Expenditure. Das sind die Investitionsausgaben eines Unternehmens für längerfristige Anlagegüter, wie beispielsweise neue Maschinen, Anlagen und Produktionsgebäude.
Englische Bezeichnung für den Kapitalfluss, der den aus der Umsatztätigkeit und sonstigen laufenden Tätigkeiten erzielten Nettozufluss liquider Mittel während einer Periode darstellt.
Die centrotherm photovoltaics AG und ihre Konzerntochtergesellschaften.
Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid, engl. Abkürzung für Copper Indium Gallium Diselenide
Der Begriff „Compliance“ bezeichnet das Handeln in Übereinstimmung mit geltenden Verhaltensmaßregeln, Gesetzen und Richtlinien.
Abdeckung einer börsennotierten Aktiengesellschaft mit Studien und Analysen von Banken und Finanzanalysten.
centrotherm SiQ GmbH & Co. KG
centrotherm Besitz GmbH & Co. KG
Börsenkürzel für die centrotherm photovoltaics Aktie.
centrotherm photovoltaics AG
centrotherm photovoltaics Asia Pte. Ltd.
centrotherm photovoltaics solutions GmbH & Co. KG
centrotherm thermal solutions GmbH & Co. KG
Reaktor zur Umwandlung von Trichlorsilan in Polysilizium nach dem Siemens-Verfahren.
Deutscher Aktienindex. Er bildet die Wertentwicklung der 30 größten und umsatzstärksten deutschen Aktien ab.
Im DAXsubsector Renewable Energies Index sind Unternehmen gelistet, die im Bereich der Entwicklung von Anlagen für alternative und/oder erneuerbare Energien (Solartechnik, Windkraftanlagen etc.) tätig sind.
Unternehmensbereich, der sich mit der Herstellung von Dünnschicht- Solarmodulen befasst. Dünnschichtzellen unterscheiden sich von den traditionellen Solarzellen (kristallinen Solarzellen basierend auf Silizium-Wafern) vor allem in ihren Produktionsverfahren und durch die Schichtdicken der eingesetzten Materialien. Centrotherm photovoltaics setzt auf Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid-basierte Dünnschichtzellen.
Ein von einer Regierungskommission der Bundesrepublik Deutschland erarbeitetes Regelwerk, das vor allem Vorschläge enthält, die eine gute Corporate Governance, also ethische Verhaltensweisen für die Führung von Unternehmen und Organisationen, ausmachen.
Produzierte Menge pro Zeiteinheit, z. B. Solarzellen pro Stunde.
Operatives Ergebnis. Unternehmenskennzahl, die dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und auf Sachanlagen, vor dem Finanzergebnis und den Steuern vom Einkommen und Ertrag entspricht.
Das EBITDA ist eine Unternehmenskennzahl, die die operative Ertragskraft eines Unternehmens unabhängig von dessen Kapitalstruktur oder Investitionsneigung zeigt Sie setzt sich aus dem Jahresüberschuss vor Steuern, dem Zinsergebnis und vor Abschreibungen des Unternehmens zusammen.
Eneuerbare-Energien-Gesetz, Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien in Deutschland.
Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die unter anderem die Fortsetzung der Förderung von Solarstrom bis zum Jahr 2014 vorsieht.
European Photovoltaic Industry Association
Verhältnis der Produktionskosten (in EUR) pro Zellertrag unter Normbedingungen in Wattpeak (Wp).
Tochtergesellschaft FHR Anlagenbau GmbH
Bezeichnung der Inbetriebnahme des ersten Polysilizium-Equipments und der erstmaligen Produktion von Polysilizium in eigenen CVD-Reaktoren.
Betriebswirtschaftliche Kennzahl, die sich aus dem Umsatz einer Periode, dem Saldo von Bestandsveränderungen und den aktivierungsfähigen Eigenleistungen ergibt.
Index für im Prime Standard gelistete mittelständische inhabergeführte Unternehmen.
Unter Grid Parity (Netzparität) versteht man jenen Zeitpunkt, bei dem der Strom aus einer Photovoltaikanlage zum gleichen Preis wie konventioneller Strom für Endverbraucher angeboten werden kann.
Gigawattpeak
Festkörper, dessen elektrische Leitfähigkeit stark durch gezieltes Einbringen von Fremdatomen (Dotierung) verändert werden kann. Dies ermöglichst die Herstellung von elektronischen Bauelementen, wie Dioden, Transistoren oder auch Solarzellen.
Handelsgesetzbuch
Handelsregister, Abteilung B (Kapitalgesellschaften)
International Accounting Standards
Institut der Wirtschaftsprüfer
Zum einen Oberbegriff aller vom International Accounting Standards Committee veröffentlichten Rechnungslegungsvorschriften. Zum anderen vom International Accounting Standards Board (IASB) seit 2003 neu verabschiedete Rechnungslegungsvorschriften. Die bis 2002 verabschiedeten Vorschriften werden weiterhin unter der Bezeichnung International Accounting Standards (IAS) veröffentlicht. Nur bei grundlegenden Änderungen der Vorschriften bereits vorhandener Standards werden die IAS in IFRS umbenannt.
Institut für Weltwirtschaft, Kiel
Unter einem Ingot versteht man einen Block aus mono- oder polykristallinem Silizium, der zur Herstellung von Wafern verwendet wird und damit in der Halbleiter- und Photovoltaikindustrie Verwendung findet. Monokristalline Ingots werden durch Ziehen aus einem einzigen Kristall erzeugt. Sie haben stets eine runde, säulenartige Form. Für polykristalline Ingots wird Silizium zunächst geschmolzen und dann in Blöcke gegossen. Monokristallines Silizium weist regelmäßig eine höhere Reinheit als polykristallines Silizium auf und wird daher vorwiegend in der Halbleiterindustrie verwendet, während polykristallines Silizium in der Solarindustrie genutzt wird.
Abkürzung für „Initial Public Offering“; erstmaliges öffentliches Angebot von Wertpapieren eines Unternehmens in Form eines Börsengangs.
International Solar Energy Research Center, Konstanz
Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, Freiburg
Abkürzung für „International Security Identification Number“. Die ISIN dient der eindeutigen internationalen Identifikation von Wertpapieren und wird von der jeweiligen nationalen Behörde herausgegeben.
Solarzelle auf der Basis von kristallinem Silizium
Frist, innerhalb derer Altaktionäre nach einer Emission ihre Aktien nicht verkaufen dürfen.
Megawattpeak
Abkürzung für „Plasma Enhanced Chemical Vapour Deposition“, auch als „Plasma Assisted Chemical Vapour Deposition“ bezeichnet. Begriff für eine Sonderform der „Chemical Vapour Deposition“ (CVD), bei der die Abscheidung von dünnen Schichten durch chemische Reaktion erfolgt. Zusätzlich wird der Prozess durch ein Plasma unterstützt. Dazu wird zwischen dem zu beschichtenden Substrat und einer Gegenelektrode ein starkes elektrisches Feld angelegt, durch das ein Plasma gezündet wird. Das Plasma bewirkt ein Aufbrechen der Bindungen des Reaktionsgases und zersetzt es in Radikale, die sich auf dem Substrat niederschlagen und dort die chemische Abscheidereaktion bewirken. Dadurch kann eine hohe Abscheiderate bei geringer Abscheidetemperatur erreicht werden.
Unter Phosphor-Diffusion versteht man den Ausgleich von Konzentrationsunterschieden bis hin zum praktisch vollständigen Durchmischen, der durch die Bewegung der Phosphor-Atome entsteht. Diese Teilchenbewegung erfolgt aufgrund der Energie der Teilchen und ist temperaturabhängig.
Unter Photovoltaik (PV) versteht man die direkte Umwandlung von Strahlungsenergie, vornehmlich Sonnenenergie, in elektrische Energie. Der Name setzt sich aus den Bestandteilen Photos – das griechische Wort für Licht – und Volta – nach Alessandro Volta, einem Pionier der Elektrotechnik – zusammen.
Photovoltaikmodule werden einzeln oder zu Gruppen verschaltet in Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung eingesetzt, indem das Licht der Sonne direkt in elektrische Energie umgewandelt wird. Als wichtigste Bestandteile enthalten sie eine Vielzahl von seriell und parallel verschalteten Solarzellen.
siehe Silizium
Der Prime Standard ist ein Börsensegment für die Notierung von Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse. Im Prime Standard müssen Emittenten über das Maß des General Standard hinausgehende internationale Transparenzanforderungen erfüllen. Dem Prime Standard gehören vor allem Unternehmen an, die neben nationalen auch internationale Investoren erreichen wollen.
Das PVD-Verfahren, bzw. die physikalische Gasphasenabscheidung (englisch physical vapor deposition, kurz PVD) bezeichnet eine Gruppe von Beschichtungsverfahren bzw. Dünnschichttechnologien, bei denen die Schicht direkt durch Kondensation eines Materialdampfes des Ausgangsmaterials gebildet wird.
centrotherm Photovoltaics Technology GmbH
Renewable Energy Industrial Index; weltweiter Aktienindex der Regenerativen Energiewirtschaft.
In angelsächsischen Ländern viel benutzte Rentabilitätskennzahl, der Auskunft über die Rendite des eingesetzten Kapitals gibt. Zur Berechnung dieser Kennzahl wird das EBITDA (Operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände) ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital gesetzt.
Stock Appreciation Rights Programm, Aktienoptionprogramm: aktienbasiertes Vergütungssystem zur wirtschaftlichen Beteiligung von Vorstand und Führungskräften des Konzerns am Grundkapital der centrotherm photovoltaics AG.
Managementphilosophie, die sich die langfristige Steigerung des Aktienwerts zum Ziel gesetzt hat. Dabei gehen die Unternehmensverantwortlichen davon aus, dass den Kapitalgebern, also den Aktionären, ein Recht auf Wertzuwachs zusteht.
Verfahren zur Herstellung von hochreinem Silizium für die Halbleiter- oder Solarindustrie. Der Grundstoff metallurgisches Silizium wird dabei zunächst mit gasförmigem Chlorwasserstoff in Trichlorsilan umgewandelt. Nach mehreren Destillationsschritten wird das Trichlorsilan unter Zufuhr von Wasserstoff im so genannten „CVD-Reaktor“ thermisch in Silizium und chlorhaltige Gase zersetzt. Das Silizium scheidet sich dabei auf eingebrachte Reinstsiliziumstäbe ab.
aus dem Lateinischen Silex = Kiesel; Silizium ist ein Halbmetall, das in großen Mengen auf der Erde vorkommt. Für die Produktion von Solarzellen muss das Rohsilizium jedoch weiter zum Solarsilizium gereinigt werden.
Nichtkristalline Form des Halbleiters Silizium. Durch Beimengung von Wasserstoff (a-Si:H hydrogenisiertes amorphes Silizium) brauchbar als Halbleitermaterial für Dünnschichtsolarzellen.
Bei der Herstellung von Solarzellen werden die metallischen Pasten gesintert. Bei diesem Vorgang werden die Organika aus den Metallpasten verdampft.
Engl. to sputter = zerstäuben, hochvakuumbasierte Beschichtungstechnik bei Herstellung von Dünnschicht-Solarmodulen.
Der STC-TCS-Konverter wandelt das Siliziumtetrachlorid in Trichlorsilan um, welches wieder zur Herstellung von Polysilizium verwendet werden kann.
Index für die Wertentwicklung der 30 größten Technologieaktien im Prime Standard unterhalb der DAX-Titel.
Tausend Euro
Engl. für schlüsselfertig
Unter einem Wafer versteht man in der Halbleiter- und Photovoltaikindustrie sowie in der Mikromechanik eine kreisrunde oder quadratische, dünne Scheibe aus mono- oder polykristallinem Silizium, auf der elektronische und mikromechanische Bauelemente oder photoelektrische Beschichtungen durch verschiedene technische Verfahren aufgebracht werden.
Verhältnis von abgegebener elektrischer Leistung zu einfallender Lichtleistung.
Abkürzung für Wertpapier-Kennnummer. Die Wertpapier-Kennnummer ist ein sechsstelliger alphanumerischer Code zur eindeutigen Identifizierung eines Wertpapiers. Sie wird vom Institut für die Ausgabe und Verwaltung von Wertpapieren in Deutschland (Wertpapier-Mitteilungen) vergeben.
Maßeinheit für die genormte Leistung (Nennleistung) einer Solarzelle oder eines Solarmoduls. Der Wert bezieht sich auf die Leistung bei genormten Testbedingungen (25 °C Modultemperatur und 1 kW/m² Bestrahlungsstärke), die dem Alltagsbetrieb nicht direkt entsprechen.
Wertpapierhandelsgesetz
Wertpapierprospektgesetz
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